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Mexiko City

Eindrücke aus dem Zentrum der Stadt

Palacio de Bellas Artes

Das Zentrum von Mexiko-Stadt (Centro Histórico) ist das pulsierende Herz der Hauptstadt und ein UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist eine Mischung aus historischer Architektur, lebendigen Straßen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Hier einige der wichtigsten Highlights des Zentrums:

1. Zócalo (Plaza Mayor):

Der Zócalo ist der zentrale Platz von Mexiko-Stadt und einer der größten der Welt. Er ist von beeindruckenden historischen Gebäuden umgeben, darunter:

  • Der Nationalpalast (Palacio Nacional): Sitz der Regierung und Heimat berühmter Wandgemälde von Diego Rivera, die die mexikanische Geschichte darstellen.
  • Die Metropolitan-Kathedrale (Catedral Metropolitana): Eine monumentale Kirche aus der Kolonialzeit, die auf den Ruinen eines Azteken-Tempels erbaut wurde.

2. Templo Mayor:

In unmittelbarer Nähe des Zócalos befindet sich das archäologische Areal des Templo Mayor, des Haupttempels der Azteken, der einst das religiöse Zentrum des Aztekenreiches war. Heute kann man dort beeindruckende Ruinen und Ausstellungen über das aztekische Mexiko sehen.

3. Palacio de Bellas Artes:

Das Palacio de Bellas Artes (Palast der Schönen Künste) ist eines der prächtigsten Gebäude Mexikos und beherbergt ein bedeutendes Museum für Kunst sowie eine Opernbühne. Besonders berühmt sind die Wandgemälde von Diego Rivera und anderen berühmten Künstlern der mexikanischen Moderne.

4. Calle Madero:

Die Calle Madero ist eine Fußgängerzone, die durch das Zentrum führt und eine wichtige Einkaufsstraße ist. Sie verbindet den Zócalo mit dem Palacio de Bellas Artes und ist gesäumt von historischen Gebäuden, Cafés und Geschäften.

5. Casa de los Azulejos:

Das Haus der Fliesen (Casa de los Azulejos) ist ein wunderschönes historisches Gebäude mit einer Fassade aus azulejos (blauen Fliesen) und beherbergt heute ein Restaurant. Es ist eines der bekanntesten Gebäude im Zentrum.

6. Alameda Central:

Der Alameda Central ist ein großer Park, der sich in der Nähe des Palacio de Bellas Artes befindet. Es ist ein beliebter Ort für Spaziergänge und Erholung und ist von vielen historischen Gebäuden umgeben.

7. Museo Templo Mayor:

Das Museo Templo Mayor ist ein archäologisches Museum, das die Geschichte des Templo Mayor und der Azteken zeigt. Es beherbergt zahlreiche Fundstücke, die bei Ausgrabungen in der Nähe des Zócalo gefunden wurden.

8. Convento de San Hipólito:

Dieses beeindruckende Kloster stammt aus der Kolonialzeit und ist ein wunderschönes Beispiel für die Architektur aus dieser Epoche.

Das Zentrum von Mexiko-Stadt ist sowohl ein historisches als auch ein modernes urbanes Zentrum, in dem sich das kulturelle Erbe des Landes mit der Dynamik des heutigen Lebens vereint. Es gibt immer etwas zu entdecken, sei es in Form von Architektur, Kunst oder den lebhaften Straßen und Märkten.

Während des Besuches der Hauptstadt haben wir natürlich auch einige der typischen mexikanischen Gerichte gekostet. Hier ein Exkurs über die typischen mexikanischen Gerichte. Das mexikanische Essen ist vielfältig, farbenfroh und basiert auf einer langen kulinarischen Tradition, die indigene Einflüsse, spanische Kolonisation und andere internationale Einflüsse vereint. Die Küche zeichnet sich durch die Verwendung frischer Zutaten, scharfer Gewürze und intensiver Aromen aus.

1. Tacos

Tacos sind eines der bekanntesten mexikanischen Gerichte. Sie bestehen aus weichen oder knusprigen Mais- oder Weizentortillas, die mit verschiedenen Füllungen wie gegrilltem Fleisch, Fisch, Gemüse oder Bohnen gefüllt werden. Häufig werden sie mit Zwiebeln, Koriander und verschiedenen Salsas serviert.

2. Burritos

Burritos sind in Weizentortillas gewickelte Füllungen, die oft Reis, Bohnen, Fleisch (wie Rind, Hühnchen oder Schwein), Guacamole und saure Sahne beinhalten. Sie sind vor allem in Nordmexiko und den USA sehr beliebt.

3. Enchiladas

Enchiladas bestehen aus Maistortillas, die mit Fleisch, Käse, Bohnen oder Gemüse gefüllt, gerollt und dann in einer scharfen Chilisoße gebacken werden. Sie sind ein Klassiker in der mexikanischen Küche und werden oft mit saurer Sahne und Käse garniert.

4. Tamales

Tamales sind Teigtaschen aus Maisteig (Masa), die mit verschiedenen Füllungen wie Fleisch, Hühnchen, Käse oder Chilischoten gefüllt und in Maisblätter gewickelt gedämpft werden. Sie sind ein traditionelles Gericht, das oft zu besonderen Anlässen zubereitet wird.

5. Quesadillas

Quesadillas sind mit geschmolzenem Käse gefüllte Tortillas. Sie können auch mit Fleisch, Pilzen oder anderen Zutaten gefüllt werden und werden oft in einer Pfanne gebraten, bis der Käse schmilzt.

6. Guacamole

Guacamole ist ein Avocadodip, der meist mit Zwiebeln, Tomaten, Koriander, Limette und Chili zubereitet wird. Er wird oft als Beilage zu Tacos oder Nachos serviert.

7. Salsa

Salsa ist eine Soße, die in vielen Variationen existiert – von mild bis sehr scharf. Sie besteht typischerweise aus Tomaten, Zwiebeln, Chilis und Koriander. Sie wird oft als Dip oder zum Würzen von Gerichten verwendet.

8. Mole

Mole ist eine komplexe Soße, die oft aus einer Mischung von Chili, Schokolade, Nüssen, Samen und Gewürzen besteht. Es gibt viele verschiedene Varianten, die oft mit Hühnchen oder Putenfleisch serviert werden.

9. Ceviche

Ceviche ist ein Gericht aus rohem Fisch oder Meeresfrüchten, die in Zitronen- oder Limettensaft mariniert und mit Zwiebeln, Koriander und Chili vermischt werden. Es ist erfrischend und besonders in Küstenregionen Mexikos beliebt.

10. Chiles Rellenos

Chiles Rellenos sind große, frittierte Paprikaschoten, die mit Käse, Fleisch oder Reis gefüllt sind. Sie werden oft in einer Tomatensoße serviert.

11. Frühstücksgerichte

  • Chilaquiles: Ein Frühstücksgericht, das aus gebratenen Tortillachips besteht, die in einer scharfen Tomatensoße oder grüner Chili-Soße serviert und mit Käse, Zwiebeln, Avocado und Ei garniert werden.
  • Molletes: Ein einfaches Gericht, das aus aufgeschnittenen Brötchen besteht, die mit Bohnen und Käse überbacken werden.

Wichtige Zutaten:

  • Mais: Ein Hauptbestandteil vieler mexikanischer Gerichte (Tortillas, Tamales, etc.).
  • Chili: Es gibt viele Arten von Chilis, die verwendet werden, um Gerichte scharf und geschmackvoll zu machen, z.B. Ancho, Pasilla, Habanero und Jalapeño.
  • Avocado: Ein weiterer wichtiger Bestandteil, der für Guacamole und andere Saucen oder als Topping verwendet wird.
  • Koriander: Ein Kräuter, das in vielen Gerichten für Frische sorgt.
  • Bohnen: Bohnen sind eine Grundnahrungsmittelquelle, die in vielen Gerichten wie Burritos, Tacos und Tamales verwendet wird.

Mexikanisches Essen ist nicht nur reich an Aromen, sondern auch tief in der Kultur und Geschichte des Landes verwurzelt. Die Gerichte variieren je nach Region und können sowohl einfache, alltägliche Speisen als auch aufwendige, festliche Mahlzeiten umfassen.

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Der Besuch des anthropologischen Museums

Das Nationalmuseum für Anthropologie (Museo Nacional de Antropología) in Mexiko-Stadt ist eines der bedeutendsten Museen des Landes und weltweit anerkannt für seine beeindruckende Sammlung von Artefakten der präkolumbianischen Kulturen Mexikos und Zentralamerikas.

Es wurde 1823 gegründet und befindet sich in einem markanten Gebäude im Chapultepec Park, einem der größten städtischen Parks der Welt. Das Museum ist bekannt für seine riesige Sammlung, die Objekte aus verschiedenen Epochen und Kulturen zeigt, darunter:

  1. Azteken und Mexica – Besonders hervorzuheben ist der Aztekische Kalenderstein (auch bekannt als Sonnenstein), eines der bekanntesten Symbole der aztekischen Kultur.
  2. Maya-Kultur – Das Museum enthält zahlreiche Exponate aus der Maya-Zivilisation, einschließlich beeindruckender Skulpturen und Rekonstruktionen von Maya-Räumen.
  3. Olmeken – Eine weitere präkolumbianische Kultur, die für ihre riesigen Steinmonumente, insbesondere die Olmekenköpfe, bekannt ist.
  4. Zapoteken, Mixteken, und andere Kulturen – Das Museum zeigt auch Artefakte aus diesen Kulturen, die in Oaxaca und anderen Regionen Mexikos beheimatet waren.

Das Gebäude selbst ist architektonisch herausragend, mit einem großen zentralen Innenhof, der von einer ikonischen, gewölbten Dachstruktur überdacht wird. Darüber hinaus bietet das Museum auch wechselnde Ausstellungen, die sich mit der Geschichte und Kultur Mexikos sowie der Ethnologie und Anthropologie befassen.

Der Besuch des Museums ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Vielfalt und Komplexität der indigenen Kulturen Mexikos kennenzulernen und zu schätzen. Es ist ein wichtiger kultureller Ort für jedes Interesse an der Geschichte des Landes.

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Der Stadtteil Coyoacan

Coyoacán ist ein historischer Stadtteil im Süden von Mexiko-Stadt, dessen Name “Ort der Kojoten” bedeutet. Ursprünglich war Coyoacán ein eigenständiges Dorf und wurde nach der Eroberung Tenochtitláns durch Hernán Cortés im Jahr 1521 zu seiner Residenz und zum ersten Rathaus Neuspaniens.

Heute zeichnet sich Coyoacán durch seine gut erhaltenen Kolonialbauten, kopfsteingepflasterten Straßen und eine lebendige Kunst- und Kulturszene aus. Bekannte Persönlichkeiten wie Frida Kahlo, Diego Rivera und León Trotzki lebten hier. Das “Casa Azul”, Frida Kahlos Geburtshaus und Wohnort, dient heute als Museum und ist eine der Hauptattraktionen des Viertels.

Ein zentraler Treffpunkt ist die Plaza Hidalgo mit dem angrenzenden Jardín del Centenario, in dessen Mitte ein Brunnen mit zwei Kojoten steht – ein Verweis auf den Namen des Stadtteils. In der Nähe befindet sich die Kirche San Juan Bautista, die auf ein im Jahr 1528 gegründetes Kloster zurückgeht.

Coyoacán bietet zudem eine Vielzahl von Cafés, Restaurants und Kunsthandwerksmärkten, die zum Verweilen einladen. Der Stadtteil gilt als sicher und ist bei Einheimischen sowie Touristen gleichermaßen.

Insgesamt verbindet Coyoacán auf harmonische Weise historische Bedeutung mit modernem urbanem Leben und bietet Besuchern einen authentischen Einblick in die kulturelle Vielfalt Mexiko-Stadt. Für uns war es das sauberste Stadtviertel der City.

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Ausflug zur archäologischen Stätte Teotihuacan

Teotihuacán ist eine der größten und bekanntesten archäologischen Stätten in Mexiko und war in der klassischen Periode (ca. 100 v. Chr. bis 750 n. Chr.) eine der bedeutendsten Städte Mesoamerikas. Die Ruinen von Teotihuacán befinden sich etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt und sind heute ein UNESCO-Weltkulturerbe. Wir nehmen ein Uber – Taxi und sind in ca. 45 Minuten am Tor 1 eingetroffen, bezahlen den Eintritt, lehnen die zahlreichen Angebote einer persönlichen Führung durch die Ruinen ab und machen uns allein auf den Weg. Inklusives des Besuches zweier Museen verbringen etwa 3 Stunden in der Anlage.

Teotihuacán erstreckt sich über eine Fläche von etwa 20 Quadratkilometern und war zu seiner Blütezeit eine der größten Städte in Mesoamerika. Der zentrale Bereich von Teotihuacán umfasst die Hauptstraße, die Avenue of the Dead (Avenida de los Muertos), die sich über etwa 2,5 Kilometer von Süden nach Norden erstreckt. Entlang dieser Avenue befinden sich die wichtigsten Monumente der Stadt, wie die Pyramide der Sonne, die Pyramide des Mondes und der Tempel der gefiederten Schlange.

Der Name „Teotihuacán“ stammt aus der Nahuatl-Sprache und bedeutet etwa „der Ort, wo die Götter erschaffen wurden“ oder „Stadt der Götter“. Der Ursprung der Stadt ist rätselhaft, da es keine schriftlichen Aufzeichnungen über ihre Gründung gibt. Teotihuacán war nicht nur ein kulturelles Zentrum, sondern auch ein politisches und religiöses Machtzentrum der Region.

Im Höhepunkt seiner Existenz (etwa zwischen dem 3. und 6. Jahrhundert n. Chr.) war Teotihuacán die größte Stadt Mesoamerikas und hatte schätzungsweise 100.000 bis 200.000 Einwohner, was sie zu einer der größten Städte der Welt zu dieser Zeit machte.

Teotihuacán ist berühmt für seine monumentale Architektur und seine ausgeklügelte Stadtplanung. Die Stadt war auf einem Gittermuster angelegt, und ihre Straßen und Gebäude wurden präzise ausgerichtet, was darauf hindeutet, dass die Teotihuacaner ein tiefes Wissen über Astronomie und Mathematik besaßen.

Die Pyramide der Sonne ist das größte Gebäude in Teotihuacán und eine der größten Pyramiden in Mesoamerika. Sie ist etwa 65 Meter hoch und hat an ihrer Basis eine Kantenlänge von etwa 225 Metern. Die Pyramide war wahrscheinlich dem Sonnengott Tonatiuh gewidmet und spielte eine zentrale Rolle bei religiösen Zeremonien. Es führt eine lange Treppe zur Spitze der Pyramide, von der aus man einen spektakulären Blick auf die gesamte Stadt hat.

Etwas kleiner als die Pyramide des Sonnengottes, aber dennoch von großer Bedeutung, wurde die Pyramide des Mondes am nördlichen Ende der Avenue of the Dead (Avenida de los Muertos) erbaut. Diese Pyramide war wahrscheinlich der Mondgöttin Coyolxauhqui oder einem anderen wichtigen Gott der Teotihuacaner gewidmet.


Die Hauptstraße („Avenue of the Dead“) der Stadt und erstreckt sich über mehrere Kilometer und verbindet alle wichtigen Gebäude miteinander. Sie führt vom Süden der Stadt bis zur Pyramide des Mondes im Norden und ist von vielen bedeutenden Tempeln und Pyramiden gesäumt. Der Name „Avenue of the Dead“ wurde von den Azteken nach der Entdeckung von Teotihuacán vergeben, aber es ist unklar, ob der Name auf die ursprüngliche Bedeutung dieser Straße zurückgeht.

Der Tempel der gefiederten Schlange, auch Feathered Serpent Pyramid genannt, ist eine weitere ikonische Struktur in Teotihuacán. Diese Pyramide wurde dem Gott Quetzalcoatl (der gefiederten Schlange) gewidmet und ist bekannt für ihre exquisiten Darstellungen von Schlangenreliefs, die die Pyramide zieren. Der Tempel ist von großen, geschnitzten Steinen umgeben, die als Reliefe von gefiederten Schlangen dienen.

Neben den riesigen Pyramiden gab es auch Wohnviertel und Paläste, die von der Oberschicht bewohnt wurden. In den Ausgrabungen wurden große, schön verarbeitete Wandgemälde und Stuckarbeiten gefunden, die die fortschrittliche Kunstfertigkeit der Teotihuacaner zeigen.

Auch wenn viele Ausgrabungen erfolgten und Fundstücke gesichtet und beurteilt wurden, bleibt die Kultur von Teotihuacán in vielerlei Hinsicht ein Rätsel, da die Bewohner keine Schrift hinterließen, die eine detaillierte Geschichte ihrer Zivilisation erzählt. Es gibt jedoch Hinweise auf eine hochentwickelte Gesellschaft mit einer starken religiösen Hierarchie und einer engen Verbindung zu Astronomie und Natur.

  • Religion: Die Religion war ein zentraler Bestandteil des Lebens in Teotihuacán, und die Götter spielten eine wichtige Rolle in den täglichen Zeremonien. Die Pyramiden und Tempel waren zentrale Orte für religiöse Rituale, die oft mit den Zyklen der Sonne, des Mondes und der Sterne verbunden waren.
  • Wirtschaft: Teotihuacán war ein wirtschaftliches Zentrum und hatte wahrscheinlich ein komplexes System von Handel und Produktion. Die Stadt war bekannt für ihre Keramik, die in weite Teile von Mesoamerika exportiert wurde, sowie für ihre Textilien und obsidianischen Werkzeuge.
  • Handel: Teotihuacán war auch ein wichtiges Handelszentrum. Über lange Entfernungen wurde eine Vielzahl von Waren gehandelt, darunter Edelmetalle, Edelsteine, Federn, Kakaobohnen und Texilprodukte.

Die Gründe für den Zusammenbruch von Teotihuacán sind nicht vollständig geklärt, aber archäologische Hinweise deuten darauf hin, dass die Stadt gegen Ende des 7. Jahrhunderts durch innere Unruhen, soziale Unruhen oder möglicherweise durch ökologische Probleme (wie Dürre) aufgegeben wurde. Die Stadt wurde jedoch nicht vollständig zerstört, sondern im Laufe der Zeit verlassen. Nach dem Niedergang der Teotihuacán-Kultur geriet die Stadt in Vergessenheit, bis sie von den Tolteken und später von den Azteken entdeckt wurde.

Teotihuacán hat bis heute einen enormen Einfluss auf die Kulturen Mesoamerikas, besonders auf die Azteken, die die Stadt als heiligen Ort verehrten. Auch heute ist die Stätte ein bedeutendes touristisches Ziel, und die Pyramiden von Teotihuacán ziehen jedes Jahr Millionen von Besuchern an.

Die Ruinen von Teotihuacán gelten als ein Meisterwerk der Architektur und Stadtplanung der antiken Welt, und ihre gigantischen Pyramiden und Tempel sind ein faszinierendes Zeugnis für die Ingenieurskunst und religiöse Bedeutung der Teotihuacaner.

Zum Schluß noch kurz ein Exkurs über die wichtigsten indigenen Völker Mexikos.

Mexiko ist Heimat einer Vielzahl von indigenen Völkern, die seit Tausenden von Jahren auf diesem Gebiet leben. Ihre Geschichte reicht weit zurück und umfasst große Zivilisationen wie die Olmeken, Maya und Azteken. Im Folgenden eine kurze Übersicht der wichtigsten indigenen Völker Mexikos und ihrer historischen Entwicklung:

  1. Olmeken (ca. 1200 v. Chr. – 400 v. Chr.):
    Die Olmeken gelten als eine der ersten großen Zivilisationen in Mesoamerika. Sie sind bekannt für ihre monumentalen Steinköpfe und ihre Rolle in der Entwicklung von Kalender- und Schriftsystemen. Sie lebten hauptsächlich in den Küstenregionen des heutigen Bundesstaates Veracruz.
  2. Maya (ca. 2000 v. Chr. – 1500 n. Chr.):
    Die Maya entwickelten eine der fortschrittlichsten Zivilisationen der antiken Welt, mit hochentwickelten Kenntnissen in Mathematik, Astronomie und Architektur. Sie bewohnten die Gebiete des heutigen Südostmexikos, Belize, Guatemala und Honduras. Die klassische Periode der Maya (ca. 250 n. Chr. – 900 n. Chr.) war besonders bedeutend.
  3. Zapoteken (ca. 500 v. Chr. – 1521 n. Chr.):
    Die Zapoteken lebten im heutigen Oaxaca und sind bekannt für ihre komplexe Gesellschaftsstruktur und ihre Städte wie Monte Albán. Sie entwickelten ein eigenes Schriftsystem und ein hochentwickeltes politisches System.
  4. Azteken (ca. 1300 n. Chr. – 1521 n. Chr.):
    Die Azteken waren ein mächtiges Volk, das das Gebiet des heutigen Zentralmexikos beherrschte. Ihr Hauptzentrum war Tenochtitlan (das heutige Mexiko-Stadt). Sie entwickelten ein ausgeklügeltes Regierungssystem, eine prächtige Architektur und einen riesigen Handelsnetzwerk. Ihr Reich fiel 1521 unter der Führung von Hernán Cortés.
  5. Andere indigene Völker:
    In Mexiko gibt es viele weitere indigene Völker, darunter die Huichol, Tarahumara, Mixe, Chiapas Mayas und viele andere, die in verschiedenen Teilen des Landes, wie im Süden (Chiapas, Oaxaca), im Norden (Baja California, Chihuahua) und im Westen (Jalisco) leben.
  6. Kolonialzeit und Gegenwart:
    Nach der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert erlebten die indigenen Völker einen dramatischen Rückgang durch Krankheit, Gewalt und Assimilation. Heute machen indigene Menschen rund 25% der Gesamtbevölkerung Mexikos aus. Sie kämpfen weiterhin um ihre Rechte, ihre Kultur und ihre Landansprüche.

Indigene Völker in Mexiko spielen auch heute eine zentrale Rolle in der kulturellen Vielfalt des Landes, mit einer reichen Tradition in Kunst, Sprache, Musik und religiösen Praktiken.

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Mexiko City

5 Tage zu Besuch in der Hauptstadt Mexiko City

Als letzten Teil des mehr als vierwöchigen Mexikoaufenthaltes steht nun der Besuch der Landeshauptstadt an. Wir haben uns entschieden wieder Bus zu fahren und haben wieder einen Bus der Linie Primera Plus gebucht. Wir fahren um 7 Uhr mit der Metro (40 min) zum zentralen Busbahnhof Guadalajaras und um 8:20 Uhr startet der Bus pünktlich nach Mexiko City. Die Fahrt, im kaum besetzten Luxusbus, dauerte ca. 7 Stunden und endet im zentralen Busbahnhof der Stadt in Mexiko Norte. Busverbindungen sind in Mexiko der Ersatz für das fehlende Bahnnetz und sind eine sehr gute Möglichkeit bequem zu reisen. Der Busbahnhof ist riesig, mit einer Vielzahl gleichzeitig ankommender und abfahrender Busse, vergleichbar mit einem Hauptstadtbahnhof, z.B. in Berlin oder Hamburg.

Vom Bahnhof nehmen wir ein Ubertaxi zu unserer nur 9 km entfernten Penthouse – Wohnung in der Calle Rio Tiber 69 und werden dort vom Hausverwalter erwartet, dem wir unsere Ankunft kurz vorher per WhatsApp mitgeteilt haben. Die Wohnung liegt in einem netten Stadtviertel nahe dem Denkmal „Angel of Indepenza“. Die Wohnung ist ca. 150 qm, gut geschnitten, 2 Schlafzimmer mit jeweils einem Bad. Jedoch schon „in die Jahre gekommen“ und sehr laut, an einer stark befahrenen Straße.

Mexiko-Stadt, ursprünglich bekannt als Tenochtitlán, wurde im Jahr 1325 von den Azteken auf einer Insel im Texcoco-See gegründet. Es war die Hauptstadt des Aztekenreiches und eine der größten und fortschrittlichsten Städte der Welt zu seiner Zeit. Tenochtitlán war bekannt für seine prächtigen Tempel, Kanäle und die beeindruckende Architektur.

1492 landeten die Spanier unter der Führung von Hernán Cortés an der Küste von Mexiko. 1521, nach intensiven Kämpfen, fiel Tenochtitlán in die Hände der Spanier und die Stadt wurde zerstört. An ihrer Stelle gründeten die Spanier die heutige Mexiko-Stadt als ihre Kolonialhauptstadt.

Während der Kolonialzeit war Mexiko-Stadt das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Neuspanien und spielte eine entscheidende Rolle in der spanischen Kolonialherrschaft. Nach der Unabhängigkeit Mexikos im Jahr 1821 wurde die Stadt die Hauptstadt des neuen unabhängigen Landes.

Im 19. Jahrhundert durchlebte Mexiko-Stadt mehrere politische Umwälzungen, einschließlich des Mexikanischen Krieges von 1846–1848 und der französischen Intervention in den 1860er Jahren. Die Stadt erlebte auch während des Mexikanischen Bürgerkriegs (1910–1920) turbulente Zeiten, als die Revolution das politische und soziale Gefüge des Landes veränderte.

Heute ist Mexiko-Stadt (Ciudad de México oder CDMX) eine der größten und dynamischsten Metropolen der Welt mit über 9 Millionen Einwohnern in der Stadt und mehr als 21 Millionen im gesamten Großraum. Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Mexikos.

Die Stadt ist bekannt für ihre Architektur, die von kolonialen Gebäuden über moderne Wolkenkratzer bis hin zu präkolumbianischen Ruinen reicht. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören der Zócalo (Hauptplatz), die Kathedrale von Mexiko-Stadt, der Templo Mayor (ehemaliger Azteken-Tempel), das Palacio de Bellas Artes, und das Nationalmuseum für Anthropologie.

Heute steht die Stadt vor großen Herausforderungen:

  • Mexiko-Stadt hat mit starken Verkehrsproblemen zu kämpfen, was oft zu Staus und Luftverschmutzung führt. Das U-Bahn-System ist eines der größten der Welt, aber die Verkehrsinfrastruktur ist oft überlastet.
  • Die Luftqualität in Mexiko-Stadt ist ein weiteres ernstes Problem. Die Stadt liegt in einem Tal, was die Luftzirkulation erschwert und die Verschmutzung verstärkt.
  • Mexiko-Stadt bleibt ein wirtschaftliches Zentrum, aber die Stadt hat auch mit Armut und Ungleichheit zu kämpfen. Es gibt große soziale Unterschiede zwischen verschiedenen Stadtteilen.
  • Mexiko-Stadt bleibt jedoch ein lebendiger Ort, der für seine Kunstszene, seine Literatur, seine kulinarische Vielfalt und seine Musik bekannt ist. Es gibt auch immer wieder Bemühungen, die Stadt grüner zu gestalten, etwa durch den Ausbau von Parks und die Förderung von nachhaltigen Initiativen.

Einiges Wissenswertes über Tenochtitlán; die Hauptstadt des Aztekenreiches war eine der größten und beeindruckendsten Städte der präkolumbianischen Welt. Sie wurde 1325 von den Azteken (auch Mexica genannt) an einem strategischen Ort im Texcoco-See im heutigen Zentralmexiko gegründet. Tenochtitlán war von Wasser umgeben, und die Azteken bauten ein ausgeklügeltes System von Kanälen und schwimmenden Gärten, den sogenannten Chinampas, um die Stadt mit Nahrungsmitteln zu versorgen und Land zu gewinnen.

Laut der aztekischen Legende erhielten die Azteken einen göttlichen Befehl von ihrem Hauptgott Huitzilopochtli, an einem Ort eine Stadt zu gründen, an dem sie einen Adler auf einem Kaktus sehen würden, der eine Schlange in seinem Schnabel hält. Diese Vision fanden sie auf einer Insel im Texcoco-See, und dort gründeten sie 1325 Tenochtitlán.

Die Stadt war in vier große Viertel unterteilt, die durch breite Straßen miteinander verbunden waren, und sie war mit einem beeindruckenden System von Kanälen durchzogen. Es gab prachtvolle Tempel und Paläste, darunter der Tempel des Huitzilopochtli, der für die Azteken eine zentrale religiöse Bedeutung hatte.

Tenochtitlán war bekannt für seine hochentwickelte Stadtplanung und Architektur. Die Stadt war so konstruiert, dass sie auf der künstlich geschaffenen Insel im See stabil blieb. Die Azteken entwickelten schwimmende Gärten, die es ihnen ermöglichten, die gesamte Stadt mit Nahrungsmitteln zu versorgen, und sorgten für die Entwässerung und Bewässerung der Felder.

Ein beeindruckendes Merkmal der Stadt war der Tempel Mayor (Großer Tempel), ein monumentales religiöses Zentrum, das den Göttern Huitzilopochtli und Tlaloc gewidmet war. Der Tempel hatte zwei Stufenpyramiden und war von einer großen Plattform umgeben.

Tenochtitlán war nicht nur eine religiöse und kulturelle Hochburg, sondern auch ein politisches und wirtschaftliches Zentrum des Aztekenreiches. Die Stadt war ein stark zentrales Machtzentrum, das auf Tribute von unterworfenen Völkern angewiesen war, die Tenochtitlán mit Rohstoffen, Nahrungsmitteln und anderen Gütern versorgten.

Die Gesellschaft der Azteken war hierarchisch strukturiert, mit dem Tlatoani (Häuptling) als oberster Herrscher, der als göttlicher Vertreter des Gottes Huitzilopochtli angesehen wurde. Unter ihm gab es Adelige, Krieger, Priester und schließlich das breite Volk, das Bauern, Handwerker und Händler umfasste.

Die Azteken waren sehr geschickt in der Landwirtschaft. Ihre Chinampas, schwimmende Gärten auf dem See, ermöglichten es, große Mengen an Nahrungsmitteln wie Mais, Bohnen, Chilis und Gemüse anzubauen. Diese Gärten waren nicht nur produktiv, sondern auch ein Symbol für die Ingenieurskunst der Azteken.

Im Jahr 1519 erreichte Hernán Cortés mit einer Gruppe von Spaniern Mexiko, und im Jahr 1521, nach fast zwei Jahren Belagerung und Kämpfen, eroberten die Spanier Tenochtitlán. Der letzte aztekische Kaiser, Moctezuma II., wurde von den Spaniern gefangen genommen. In der Folge kam es zu schweren Kämpfen, und die Stadt wurde fast vollständig zerstört. Die Spanier bauten daraufhin Mexiko-Stadt auf den Ruinen von Tenochtitlán.

Tenochtitlán ist also nicht nur ein bedeutendes archäologisches und historisches Symbol der aztekischen Zivilisation, sondern auch der Ursprung der heutigen Mexiko-Stadt. Viele der ursprünglichen Strukturen, wie der Templo Mayor, wurden erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt, und heute können Besucher Teile der Ruinen in Mexiko-Stadt besichtigen.

Tenochtitlán bleibt ein faszinierendes Symbol für die aztekische Kultur, ihre Innovationskraft und ihre religiösen Praktiken. Die Bedeutung der Stadt für die mexikanische Identität ist immer noch sehr präsent, und Tenochtitlán ist sowohl ein historisches als auch ein kulturelles Erbe, das die moderne Geschichte und das Bewusstsein Mexikos stark beeinflusst.

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Auf nach Chapala

Ausflug nach Chapala

Zurück aus Puerto Vallarta haben wir am Sonntag eine Ausflug nach Chapala unternommen. Der Ort und der See von Chapala liegen ca. 50 km südwestlich von Guadalajara. Der See von Chapala ist der größte Süßwassersee Mexikos und befindet sich im Westen des Landes, hauptsächlich im Bundesstaat Jalisco, aber auch im Bundesstaat Michoacán. Der See hat sowohl ökologische als auch kulturelle Bedeutung. Der See ist ein wichtiger Lebensraum für viele Tierarten, insbesondere für Vögel, Fische und Amphibien. Außerdem spielt er eine entscheidende Rolle im Wasserkreislaufsystem der Region und versorgt die umliegenden Gebiete mit Wasser.

Darüber hinaus hat er eine lange Geschichte und wird von vielen Menschen als Teil ihrer kulturellen Identität betrachtet. Er ist ein beliebtes Touristenziel, sowohl für Mexikaner als auch für internationale Besucher. In der Region gibt es zahlreiche malerische Dörfer und Städte, die von der Nähe zum See profitieren, darunter Ajijic, das für seine Künstlergemeinde bekannt ist.

Einmal am See darf eine Bootstour auf die Skorpioninsel nicht fehlen. Diese Insel ist die bekannteste und eine der Hauptattraktionen im See. Sie hat eine wichtige historische Bedeutung, da sie früher ein strategischer Ort für die Maya und andere indigene Völker war. Heute ist sie vor allem für Touristen ein beliebtes Ziel, da sie eine interessante Flora und Fauna beherbergt. Wir waren morgens dort und es gab dort nur Getränke- und Straßenrestaurants. Die kleine Insel wirkte sehr zerfallen und größtenteils ungenutzt. Sie ist daher nicht sehenswert.

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    Puerto Vallarta

    Puerto Vallarta – Ein Paradies an der mexikanischen Pazifikküste

    Nach 6 Tagen verlassen wir Guadalajara für einen Besuch von Puerto Vallarta an der Pazifikküste. Nicht wie ürsprünglich vorgesehen mit unserem Sohn (zu viel Arbeit und in Erwartung einer Containeranlieferung) sondern ohne ihn. Wir haben uns für einen 5 Tage Aufenthalt im 5 Sterne Hotel Grand Park Royal mit all inklusive entschieden, eine herrliche Lage und toller Service.

    Puerto Vallarta ist eine wunderschöne Küstenstadt im Westen Mexikos, bekannt für ihre traumhaften Strände, malerische Altstadt und lebendige Kulturszene. Gelegen an der Bucht von Banderas im Bundesstaat Jalisco, zieht die Stadt jährlich Tausende von Touristen aus aller Welt an. Die Mehrzahl der Besucher, auch in unserem Hotel, kommen aus den USA und Kanada, Europäer sind kaum vertreten.

    Eines der bekanntesten Wahrzeichen ist die Kirche Nuestra Señora de Guadalupe, die mit ihrer markanten Krone über der Altstadt thront. Die Malecón, eine lange Uferpromenade, bietet atemberaubende Sonnenuntergänge, beeindruckende Skulpturen und zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte.

    Neben Erholung am Strand gibt es zahlreiche Freizeitaktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen, Walbeobachtung (je nach Saison) und Ausflüge in den üppigen Dschungel der Sierra Madre. Auch kulinarisch hat Puerto Vallarta einiges zu bieten – von traditionellen mexikanischen Gerichten bis hin zu gehobener internationaler Küche.

    Am dritten Tag unseres Aufenthaltes fahren wir mit dem Linienbus (Haltestelle am Ausgang des Hotels) für 10 Pesos in die Altstadt Puerto Vallartas. Nicht nur die Busfahrt in einem min. 40 Jahren alten Bus ist ein Erlebnis. Die Busfahrt endet in der sogenannten Romantic Zone (Altstadt). Die Stadt ist voller Leben, viele kleine Geschäfte, Bars und Esslokale aller Art. … und voller Menschen; die Bars und Lokale sind gut besucht und die Straßen voller Touristen. Wir schlenderten durch die Straßen um zum Malecon, der langen Uferpromenade zu gelangen.

    Mit seiner Mischung aus natürlicher Schönheit, Kultur und Gastfreundschaft ist Puerto Vallarta ein perfektes Reiseziel für Sonnenanbeter, Abenteurer und Genießer gleichermaßen.

    Als Lieblingsorte im Hotel haben sich für uns die Dachterrasse mit der herrlichen Korbliege, der Ekinox – Bar mit seinen sehr freundlichen Kellnern und dem wunderschönen Meeresrauschen bei Sonnenaufgang herauskristallisiert. Hinzu kommt der 2 – malige Besuch des Gym pro Tag, auch im 12. Stock.

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    Guadalajara

    Besuch bei Leida und Timo

    Am 10. Tag un seres Mexiko Urlaubs sind wir dann mit einem fast vollbesetzten Airbus A320 zum Besuch nach Guadalajara geflogen. Genau genommen wohnen sie in der Stadt Zapopan im Großraum Guadalajara. Sie wohnen dort jetzt nicht mehr in einem Coto, sonder ausserhalb, um die vielen An- und Ablieferungen günstiger zu gestalten. Seit etwa 2 Jahren ist ihre Wohngegend auch über die neue Metro sehr günstig an die Metroploregion angebunden. Für nur 10 Peso pro Strecke ist sie sehr günstig und man ist schnell in der City Zapopans oder Guadalajaras.

    Guadalajara und Zapopan sind zwei benachbarte Städte im Westen Mexikos, die zusammen das Zentrum der Metropolregion Guadalajara bilden. Guadalajara, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist bekannt für ihre reiche Kulturgeschichte, ihre mariachomusik und ihre kulinarische Vielfalt. Die Stadt beherbergt zahlreiche historische Gebäude, Museen und Kunstgalerien und ist ein wichtiger Standort für Technologie und Wirtschaft in Mexiko.

    Zapopan, eine große Vorstadt von Guadalajara, hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und bietet eine Mischung aus modernen Einkaufszentren, Wohngebieten und historischen Stätten. Besonders bekannt ist der Basilika von Zapopan, ein Wallfahrtsort, der jedes Jahr Tausende von Gläubigen anzieht.

    Beide Städte sind kulturell sehr aktiv, mit vielen Festivals, Konzerten und Veranstaltungen, und sie genießen auch ein angenehmes Klima, was sie zu einem beliebten Ziel für Besucher macht.

    In der Fußgängerzone von Zapopan

    Ein Besuch in Tlaquepaque war natürlich Pflicht.

    Ah, Tlaquepaque! Eine charmante und sehr beliebte Vorstadt von Guadalajara, die für ihre lebendige Kunstszene und traditionelles mexikanisches Flair bekannt ist. Sie liegt im südlichen Teil der Metropolregion und ist ein wahres Paradies für Kunst- und Handwerksliebhaber. Der Name „Tlaquepaque“ kommt aus der nahuatlischen Sprache und bedeutet „der Ort, an dem man etwas zusammenstellt oder ordnet“, was gut zu der organisierten, aber doch kreativen Atmosphäre passt.

    Das Stadtbild ist von farbenfrohen Gebäuden, gepflasterten Straßen und malerischen Plätzen geprägt. Besonders das Centro Cultural El Refugio und der Parque de la Solidaridad bieten eine tolle Mischung aus Kultur und Natur. Tlaquepaque ist bekannt für seine Keramik- und Kunsthandwerkstradition, besonders Töpferwaren und Handgefertigtes aus Holz, das in vielen lokalen Geschäften und Galerien verkauft wird. Die Avenida Independencia und die Plaza Principal sind voll von kleinen Geschäften, die handgemachte Produkte und traditionelle mexikanische Souvenirs anbieten.

    Was Tlaquepaque aber wirklich besonders macht, ist das authentische mexikanische Flair, das man in den Plaza’s und bei den Live-Musikauftritten auf den Straßen erleben kann. In den Abenden gibt es oft Mariachi-Bands, die durch die Straßen ziehen, und viele der Restaurants bieten traditionelle Gerichte aus der Region an.

    Ein weiteres Highlight ist die Basilica de la Soledad, ein beeindruckendes religiöses Gebäude im Herzen von Tlaquepaque. Der Ort ist also nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein spirituelles Zentrum der Region.

    Für viele Besucher ist Tlaquepaque ein Ort, der die perfekte Balance zwischen Tradition, Kunst und entspanntem Stadtflair bietet. Es ist ein großartiger Ort, um die mexikanische Kultur in ihrer lebendigsten Form zu erleben – sowohl tagsüber bei einem Spaziergang durch die Geschäfte und Galerien, als auch abends bei einem gemütlichen Drink mit Mariachi-Musik im Hintergrund.

    Am Donnerstagabend haben wir das bekannteste Konzerthaus, das Teatro Degollado, in Guadalajara besucht. Es wurden Stücke von Buxtehude und Tschaikovsky mit besonderen Soli der Pianisten, gespielt. Das Teatro Degollado ist eines der wichtigsten kulturellen Wahrzeichen der Stadt. Es wurde 1866 eröffnet und ist ein wunderschönes Beispiel für neoklassizistische Architektur. Der Name „Degollado“ stammt von Don José de Degollado, einem mexikanischen General, der während der Unabhängigkeitskriege kämpfte.

    Das Theater ist berühmt für seine prächtige Fassade und den beeindruckenden Innenraum mit kunstvollen Fresken, Stuckarbeiten und prachtvollen Kronleuchtern. Es bietet Platz für etwa 1.000 Zuschauer und ist bekannt für seine ausgezeichnete Akustik, weshalb es ein beliebter Veranstaltungsort für Opern, klassische Konzerte, Ballettaufführungen und andere kulturelle Events ist.

    Besonders im Oktober und November, wenn das International Festival of Classical Music (Festival Internacional de Música Clásica) stattfindet, ist das Theater ein Zentrum für klassische Musik und Kunst. Es ist auch die Heimat des Jalisco State Symphony Orchestra, das regelmäßig Konzerte im Teatro Degollado gibt.

    Das Theater liegt im historischen Zentrum von Guadalajara und ist ein Muss für Kulturinteressierte, die die Musik- und Theatertradition der Stadt erleben möchten.

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    Tulum

    Tulum, der neue Hotspot an Mexiko‘s – Küste

    Tulum hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Hotspot entwickelt, besonders für Reisende, die eine Kombination aus Natur, Kultur und Luxus suchen. Die Stadt ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände, die Ruinen der Maya-Zivilisation direkt am Meer und eine entspannte, bohemianische Atmosphäre. Hier findet man auch viele trendige Restaurants, stylische Boutique-Hotels und Möglichkeiten für Yoga und Wellness. Tulum ist definitiv ein Ort, der eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Naturschönheit und modernem Lebensstil bietet. Die Entwicklung wird in jüngster Zeit noch durch beschleunigt, dass die Stadt einen eigenen internationalen Flughafen bekommen hat und letztes Jahr an der neuen Schnellbahnstrecke Tren Maya angeschlossen wurde.

    Das Tren Maya Projekt ist ein ehrgeiziges Infrastrukturprojekt in Mexiko, das darauf abzielt, eine touristische Zugstrecke entlang der historischen Maya-Stätten zu entwickeln. Es soll Reisenden ermöglichen, bequem verschiedene archäologische Stätten zu besuchen und die natürliche Schönheit der Region zu erleben. Es ist ein spannendes Vorhaben, das sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch den Tourismus in der Region fördern soll.

    Wir sind nach Tulum gefahren um Leida und Timo‘s – Projekte zu besuchen: Wie weit ist der Bau der Wohnung in einem Neubaukomplex in Küstennähe und wo befinden sich die Grundstücke, auf denen sie mal ein Haus bauen wollen. Nach mehr ca. 2.5 Stunden waren wir in Uh May, einem etwa 25 Kilometer außerhalb von Tulum gelegen Ort angekommen, in dem etwa 3 Kilometer außerhalb im Dschungel die Baulätze liegen. Noch fehlt jegliche Infrastruktur, aber laut Aussage des Beauftragtem des Projekts sind an dem zukünftigen Weg, an dem die Grundstücke liegen, alle Grundstücke (ca. 50) bereits verkauft. Die Grundtücke liegen in Dschungel – Gebiet, das neu erschlossen wird, wie an vielen Orten in Mexiko.

    Ähnlich wie an dem Küstenstreifen von Tulum, in dem der Neubaukomples entsteht, in dem sie eine Wohnung bekommen, die im Herbst 2025 fertiggestellt werden soll. Noch deutet der Fertigdstellungsgrad nicht auf eine baldige Fertigstellung hin, aber der Bau geht schnell voran. In nähren Umgebung sind viel ähnliche Projekte im Bau und alles wird dem Dschungel „abgerungen“.

    An der Baustraße zum Grundstück befindet sich ein ganz besonderes Museum, dessen Besuch sehr spanned war, das Azulik Museum. Das Azulik Uh May ist ein einzigartiges kulturelles Projekt, das von der Azulik-Gruppe ins Leben gerufen wurde. Es befindet sich in der Nähe von Tulum und ist mehr als nur ein Ort zum Übernachten. Das Konzept verbindet Kunst, Architektur und Nachhaltigkeit auf eine sehr organische Weise. Es soll ein Ort sein, an dem Besucher die Schönheit der Natur erleben können, während sie gleichzeitig moderne Kunstwerke und Installationen entdecken. Azulik Uh May fördert auch ein Bewusstsein für ökologische Nachhaltigkeit und den Respekt vor der umliegenden Maya-Kultur.

    Die Bauweise bei Azulik Uh May ist stark von der umgebenden Natur und der traditionellen Maya-Kultur inspiriert. Die Idee ist, eine harmonische Verbindung zwischen Architektur und Umwelt zu schaffen. Dazu verwendet Azulik natürliche Baumaterialien wie Holz, Stroh und Lehm, die sich in die Landschaft einfügen und nachhaltig sind. Die Gebäude sind oft offen gestaltet, um die natürliche Belüftung zu maximieren und eine enge Verbindung zur Umgebung zu ermöglichen.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Integration von Kunst und Spiritualität. Viele Strukturen bei Azulik Uh May sind kunstvoll gestaltet, mit skulpturalen Formen und organischen Linien, die die künstlerische Ästhetik der Maya-Kultur reflektieren. Dies schafft eine einzigartige Atmosphäre, die Besucher dazu einlädt, sich mit der Geschichte und dem Geist der Umgebung zu verbinden.

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