Der Stadtteil Coyoacan


Coyoacán ist ein historischer Stadtteil im Süden von Mexiko-Stadt, dessen Name “Ort der Kojoten” bedeutet. Ursprünglich war Coyoacán ein eigenständiges Dorf und wurde nach der Eroberung Tenochtitláns durch Hernán Cortés im Jahr 1521 zu seiner Residenz und zum ersten Rathaus Neuspaniens.
Heute zeichnet sich Coyoacán durch seine gut erhaltenen Kolonialbauten, kopfsteingepflasterten Straßen und eine lebendige Kunst- und Kulturszene aus. Bekannte Persönlichkeiten wie Frida Kahlo, Diego Rivera und León Trotzki lebten hier. Das “Casa Azul”, Frida Kahlos Geburtshaus und Wohnort, dient heute als Museum und ist eine der Hauptattraktionen des Viertels.
Ein zentraler Treffpunkt ist die Plaza Hidalgo mit dem angrenzenden Jardín del Centenario, in dessen Mitte ein Brunnen mit zwei Kojoten steht – ein Verweis auf den Namen des Stadtteils. In der Nähe befindet sich die Kirche San Juan Bautista, die auf ein im Jahr 1528 gegründetes Kloster zurückgeht.
Coyoacán bietet zudem eine Vielzahl von Cafés, Restaurants und Kunsthandwerksmärkten, die zum Verweilen einladen. Der Stadtteil gilt als sicher und ist bei Einheimischen sowie Touristen gleichermaßen.
Insgesamt verbindet Coyoacán auf harmonische Weise historische Bedeutung mit modernem urbanem Leben und bietet Besuchern einen authentischen Einblick in die kulturelle Vielfalt Mexiko-Stadt. Für uns war es das sauberste Stadtviertel der City.



